Das Schlafzimmer

Wohninformation Press

September 28, 2014

Schlafzimmern & Kinderzimmern

Das Schlafzimmer ist ein ausgesprochener Individualbereich und dient in erster Linie der Ruhe. Das Bett ist folglich das wichtigste Möbelstück. Veränderte Lebensgewohnheiten bringen es mit sich, dass das Bett heute nicht nur zum Schlafen benutzt wird. Lesen, Plaudern, Musikhören und Fernsehen sind Tätigkeiten, die sich leicht liegend ausführen lassen. Aus diesem Grund wandelt sich auch die direkte Umgebung des Bettes. Mobile Ablegeflächen in Bettnähe gehören daher vermehrt zur Schlafzimmer-Einrichtung.
Es ist nahe liegend, dass im Schlafzimmer auch die Kleider, Wäsche und viele persönliche Effekte aufbewahrt werden. Üblicherweise findet folglich der Kleiderschrank und allenfalls auch eine Kommode hier Platz.
Die traditionelle Schlafzimmer-Einrichtung ist nur auf das Schlafen und Aufbewahren von Kleidern und Wäsche ausgerichtet. Dass dabei tagsüber kaum eine weitere Nutzung dieses Raumes möglich ist, ist die logische Folge.

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Schlafen: tief und sicher

Die Bundesbürger hängen zu lange an ihren alten Schlafzimmermöbeln. Dabei gibt es im aktuellen Schlafzimmermöbelangebot eine Vielfalt von Verbesserungen. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Die zeitgenössische Schlafzimmereinrichtung besteht längst nicht mehr aus einer Serie von Möbeln wie zu Großmutters Zeiten. Die einzelnen Möbelstücke sind Module und nicht mehr Modelle einer Reihe. So ist beispielsweise häufig kein schwerer Kleiderschrank mehr passend zum Bett anzutreffen. Viele Ersteinrichter bevorzugen eine begehbare Schranklösung, groß und übersichtlich. Im Schrankangebot finden sich sehr flexible Modelle. Für jedes Zimmer individuell zugeschnitten bietet die Möbelindustrie Kleiderschränke auch aus ungewohnten dafür Materialien. Ausführungen ganz gläsern oder in Milchglasoptik erobern die Haushalte. Im Bettenbereich sind die meisten Doppelbetten mit bequemen Rückenteilen ausgestattet. Daran angelehnt lässt sich gute lesen oder einen Film im Fernsehen verfolgen. Beim Einschlafen vermitteln die oft hohen Bettenrücken ein sicheres Gefühl von Geborgenheit. Für ein solches Gefühl hilft auch das traditionelle Himmelbett, das in diesem Jahr wieder häufig zu sehen sein wird. Auch Nachttischchen werden entsprechend gern aus anderen Modellserien hinzugeholt. Hier gibt es Schubladenschränkchen, eingebaute Leseleuchten, offene Fächer, ausziehbare Platten, eingebaute Radios. Verbraucher wählen gegenwärtig kein einheitliches Design, sondern bevorzugen ein ihnen sympathisches Stück. Das kann sowohl asiatisch anmutend als auch aus dem Stilbereich sein.

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Die Holzfavoriten im Schlafmöbelbereich sind in diesem Jahr ebenso vielfältig, wie die Farben der Lacke. Neben Kirschbaum finden wir Erle, neben klassischem Weiß auch helles Blau. Darüber hinaus erwartet uns ein großes Angebot von mit Stoff bezogenen Betten. Hier wird gerne feiner Filz eingesetzt. En vogue im Möbeljahr 2001 sind auch Metallrahmen. Vor allem für die jüngere Generation gibt es hier raffinierte Klappmodelle. Tagsüber eine bunte Couch und nachts ein bequemes Bett. Metallrahmen bieten zudem den Vorteil stabil und gleichzeitig optisch leicht zu sein. Im Angebot reicht die Spannbreite von hochglanz Messing über ritterlich-rustikal bis hin zu filigran südeuropäisch.
Wichtig ist den Endverbrauchern eine gesunde Matratze. Nach Ergonomie und Langlebigkeit wird häufig gefragt. Zwar kaufen die Deutschen im Verhältnis zu ihren europäischen Nachbarn viel seltener eine neue Matratze, doch wird dafür dann mehr investiert. Wer tief und gesund schlafen will hat eingesehen, dass er dafür hohe Qualität erwerben muss.

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Nur zum Schlafen?

Da die durchschnittliche Wohnung häufig als zu klein taxiert wird, ist sie möglichst optimal zu nutzen. Es lohnt sich somit, von Zeit zu Zeit ernsthaft zu überprüfen, ob nicht eine bessere Nutzung der vorhandenen Räume möglich wäre. Bei einer solchen Analyse kann oft festgestellt werden, dass einzig im Schlafzimmer, das üblicherweise eines der schönsten Zimmer der Wohnung ist, noch eine Nutzungsreserve vorhanden wäre.
Für das Brachliegen dieses Raumes werden Gründe angeführt wie bessere Luft zum Schlafen, Charakter als Ruheraum, größere Sauberkeit. Die gleichen Gründe habe jedoch in den Räumen der Kinder und Jugendlichen keine Gültigkeit mehr. Die Kinderzimmer sind bei wesentlichen geringerem Luftvolumen viel intensiver genutzt. Es sind eigentliche Mehrzweckräume – dies offensichtlich ohne Nachteil!
Im Schlafzimmer könnte mit Hilfe einer entsprechenden Möblierung eine entsprechenden Möblierung eine gute Ausweichmöglichkeit aus einer zu engen Wohnsituation geschaffen werden. Sicher ist es nicht für jede Art von Beschäftigung geeignet, doch Lesen, Schreiben, Studium sowie kleine Bastelarbeiten sind in diesem Raum bei entsprechender Einrichtung problemlos möglich. Auch ein Platz zum Nähen lässt sich in den meisten Fällen schaffen; ja sogar ein Heimcomputer muss kein Stilbruch sein, sofern er richtig integriert wird.
Mit Einrichtungen, die solche Tätigkeiten im Schlafzimmer ermöglichen, wird die Wohnung aufgewertet. Die Bewohner erhalten größere Freiheit in der Wahl ihrer Aktivitäten, ohne dass dabei die Mitbewohner mehr Störungen in Kauf nehmen müssen.

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Selbstverständlich sind Lösungen zur bessern Nutzung nur realisierbar, wenn ein wenig von der Normaleinrichtung abgewichen wird. Dass trotz dieser Abweichung die Grundnutzung gleich bleiben muss, ist hingegen selbstverständlich. Das Bett bleibt das wesentliche Element, doch je nach der Bettstellung wird mehr oder weniger Raum für andere Aktivitäten frei. Man darf sich dabei auch einmal die Frage stellen, ob es zwingend ist, dass die beiden Betten nebeneinander stehen müssen. Bettstellungen über Eck, oder auch in der Diagonalen ergeben enorm viel Freiraum. die verfügbare Bodenfläche wird dabei nicht mehr durch die kleinen Gänge rings um das Bett aufgezehrt, sondern zu einer nutzbaren Fläche zusammengeschlossen. Aber auch ein französisches Bett von 160 cm Breite lässt wesentlich mehr Raum frei als zwei normale Betten. Wenn zudem auf die unnütze Frisierkommode zugunsten eines Arbeitstisches verzichtet wird, lässt sich auch in einem relativ engen Raum eine großzügige Lösung realisieren.
Wichtig ist auch die Möbelwahl. Pompöse Formen und platzfressende Zutaten sind in diesem Fall vollkommen ungeeignet. Praktische Wohnlichkeit ist das, was für die neue Nutzung erforderlich ist, wobei diese auch jedem normalen Schlafzimmer gut ansteht. Mit den aktuellen kombinierbaren Elementen kann im Schlafzimmer manches Problem gelöst werden.

 


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